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Hard Wretches @ Goldauerhof

Die unglaubliche Geschichte einer Band, die es wissen wollte. Mal andersrum…

ENDE

…wir konnten am Horizont gerade noch die die ins Nichts verschwindenden Bremslichter des Bandbüslis sehen.

Thomi und ich beobachten die ganze Szene mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Diego und Robi sitzen schon bereit abzufahren. Jetzt schon alles im Bandbüsli verstaut und ab die Post. Müde von der faszinierenden, amüsanten, energiegeladenen Rocknacht.

Wir weisen, geübten und erfahrenen Jungs, wenn man nur von einigen spricht, wissen, dass es an der Zeit ist zu beginnen, die Anlage abzubauen. Unser Konzert im Goldauerhof 2025 ist vorbei. Was haben wir geschwitzt, gerockt und gewisse der unsrigen, die Haare im Wind des prickelnd, heissen Publikums (und Thomis Ventilator), fliegen lassen. Ja, unser zweites Konzert mit mir ist Geschichte.

Zugabe wird geschrien und es sind auch laute, Beifalls-Pfiffe zuhören.
Nach dem Song von Billy Idol ist Schluss und das Publikum klatscht und stampft.
Das zweite Set wird angestimmt. ‘Sweet Ann’ ist der erste Song. Meiner Meinung nach derjenige unserer Songs, der am meisten Swing beinhaltet. Die ersten Schweisstropfen kullern uns von der Stirn, die Menge tobt und Robi kriegt langsam, aber sicher einen Krampf in den Mundwinkeln wenn er weiter so heiter dahingrinst. Ja, wir haben alle Spass und das muss auch so sein.

Bei ‘Shake Your Booty’ haben wir das Publikum gepackt. Viele johlen, singen teils sogar mit… das kann ja heiter werden. “Come with me to another place where we can be…” singe ich ins Mikrophon. Dieser Song hat übrigens Norbert NoBo Eckert geschrieben, wie Euch bekannt, mein vorgängiger Sänger unserer legendären Band, Hard Wretches. Ja, genau unser erster Song im Goldi 2025.
Zum Anfang danken wir Hoti, Žaklina und Artan, dem unvergesslichen Team des legendären Goldauerhofs.

“Hallo ihr Lieben Leute des Goldauerhof in Goldau. Wir sind Hard Wretches aus Winterthur“, schreie ich ins Publikum. «Rock Ooon!»

Die Verdauungspause ist vorüber und beim Öffnen der Tür zum Goldi steigt uns der Duft von Tabakrauch entgegen. Der traditionelle Spaziermarsch hat gutgetan. Die Räumlichkeiten von Thomis zweiter Band, The Taps, sind inspiziert worden, und ich muss sagen, schöner, gemütlicher Raum mit super Boliden in der Garage. Jetzt müssen wir uns die Birne lüften und atmen die frische, kalte Luft von Goldau tief in unsere Lungenflügel.

Hoti kommt mir entgegen, mit einem riesigen Smile auf den Lippen, und versichert mir, dass er für alles sorgen wird. Wenn wir was bräuchten, einfach Bescheid sagen, er wird es organisieren.
Auf mehreren Tellern wird das Essen gebracht. Fisch, Fleisch, Burger und Pizza. Der Duft von Essen erfüllt den Raum. Was für ein angenehmer Reiz in unseren Nasenflügeln.
Und schon wieder ein Jägermeister-Shot, das bringt uns in Stimmung.

Jetzt heisst es die Musikanlage aufstellen. Ja, wenn jeder anpackt, dann geht’s schneller und wir machen das ja nicht zum ersten Mal.
Vom Hintereingang lässt sich die Anlage besser reinschleppen. Fast pünktlich beim Goldi angekommen, parken wir den Bandbus hinter dem Haus. Was für ein alter, schöner Bau, dieser Goldauerhof. Wir fahren bergab und aus der Ferne können wir den Goldi sehen.

VORWORT

Diese Zeilen beschreiben nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Geschichte der Band, Hard Wretches aus Winterthur. Wie man sagt, weniger ist mehr.

Autor:
Rob


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